Sonntag, 23. April 2017

Wohin der Wind uns trägt ...

... ein Roman von M. W. Fischer - der absolute Leseschmöcker!


Heute ist wieder eine Buchvorstellung auf meinem Blog - ein Buch, das ihr euch wirklich nicht entgehen lassen solltet.

Ich kenne den Autor nicht persönlich; entdeckt habe ich ihn auf Instagram und bekam ein Rezesionsexemplar zur Verfügung gestellt. Nochmals vielen Dank, der nächste Buchblogger freut sich garantiert.


Zuerst stelle ich euch den Klappentext und Autor vor, dann könnt ihr meine Rezension lesen.

Die 21-jährige Sarah hat in ihrem Leben bisher noch nicht viel auf die Reihe bekommen. Sie lebt bei ihrer Großmutter Emily und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Ihren Traum, Innenarchitektin zu werden, hat sie schon fast vergessen. 
Das ändert sich, als sie Ashton kennenlernt, einen gutaussehenden angehenden Anwalt. Er motiviert sie, sich für ein Studium zu bewerben. Doch wird Ashton auch dann noch zu ihr halten, wenn er von ihren Panikattacken und ihrer Vergangenheit erfährt? 
Schon bald muss Sarah erkennen, dass auch ihr neuer Freund ein düsteres Geheimnis verbirgt …

Links zu zwei Buchshops: epubli und Amazon


Der Autor M. W. Fischer



M. W. Fischer schreibt seit 2013 Liebesromane (Romantic Suspense). Mit seinem Roman "Wohin der Wind uns trägt" gelang ihm der Durchbruch als Verlagsautor bei Ullstein Forever, der im Januar 2017 erschien.

M. W. Fischer wurde 1962 geboren. Er lernte in Basel als Kaufmann Rheinschifffahrtsspediteur, bildete sich zum Buchhalter weiter, und arbeitet heute im Berner Oberland als Personal- und Finanzchef eines international tätigen Hilfswerks.

Seine ersten Romane (Regina-Reihe, 2013-2015) veröffentlichte er unter seinem Namen "Martin Fischer". Um Verwechslungen auszuschließen, nahm er ab 2017 den Autorennamen "M. W. Fischer" an.

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Meine Rezension:
Das Cover fiel mir sofort auf. Ich finde es sehr ansprechend und der Klappentext signalisierte mir, dieses Buch musst du unbedingt lesen. Enttäuscht wurde ich nicht, denn es schrieb ein Autor, der sein Handwerk versteht.
Sarah eine junge Frau, die sich durch widrige Umstände in ihrem Leben total verzettelt hat, ihren Traum vergaß und nun notgedrungen bei ihrer Großmutter untergeschlüpft ist. Immer wieder lässt sie sich in Dinge hineinziehen, die ihr nur Strafen und Frust einbringen. Ihre Panikattacken holen sie immer wieder ein, oft in den unmöglichsten Situationen. Doch es muss doch eine Erklärung geben? Als sie Ashton trifft, der als angehender Anwalt arbeitet, kann sie ihr Glück nicht fassen, doch bald schon schiebt sich eine dunkle Wolke über die Beziehung. Sarah beschließt, trotz dass ihre Großmutter es ihr abrät, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen und ihre Familie. Wird Ashton an ihrer Seite bleiben? Was ist mit Sarahs neuer Arbeit. Verliert sie ihre Großmutter?

Der Schreibstil zeigt einen routinierten Autor mit Schreiberfahrung. Es ist keine oberflächliche Geschichte sondern eine mit Tiefgang, auch gut recherchiert. Sofort weiß man, dass ein Lektorat und Korrektorat die Geschichte erfahren bzw. ich achte da eben vielleicht auch als Kollegin darauf. Hier rollen sich keine Fußnägel hoch LACH. 
Die Geschichte fängt erst sehr bedacht an und baut langsam Spannung auf, nimmt etwas an Fahrt ab, doch dann folgen die Spannungsbögen. Einer jagt den anderen und ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte nimmt eine Entwicklung auf und ein Erlebnis nach dem anderen reiht sich an das andere, strukturiert ohne den roten Faden zu verlieren. Was Sarah erlebt, machte mich ganz traurig, aber oft kommt es anders als man denkt. Als Ashton verschwindet, hätte ich ihn am liebsten selbst besucht. Sarah´s Großmutter mit ihrer frischen optimistischen Art und als standfeste Frau mit Prinzipien ist mir ans Herz gewachsen.
Ich werde auf keinen Fall mehr verraten, denn dieses Buch müsst ihr wirklich selbst lesen. 

Meine Rezension:

Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und besticht durch das Bild der Brücke und der zweifarbigen Schrift. Ich wollte sofort den Klappentext lesen und die Neugier war geweckt, um das Buch zu lesen.

Sarah ist eine junge Frau, die noch ihren Weg finden muss und zuerst glaubt man nicht daran, dass sie überhaupt etwas auf die Reihe bekommen wird. Ihr Traum ist in so weiter Ferne gerückt, dass sie etwas mutlos wirkt. Die Panikattacken, gegen die sie ständig ankämpft, lassen sie verzagen. Ihre Großmutter schweigt über die Vergangenheit, aber Sarah spürt dass genau hier der Grund dafür zu finden ist. Ashton lernt sie bei einem Nachbarn kennen und eine scheue Romanze entwickelt zwischen beiden. Wird er Sarah helfen können? Plötzlich verschwindet er und Sarah ist verzweifelt und sucht die Schuld bei sich. Wieder einmal. Dann beschließt sie sich doch ihrer Vergangenheit zu stellen, auch wenn ihre Großmutter sich wert und es nicht verstehen möchte. Wer war Sarahs Vater? 

Ein Autor mit Schreiberfahrung, das merkt man sofort nach den ersten Seiten am Schreibstil. Lektorat und Korrektorat entscheiden einfach über die Qualität eines Romans, da achte einfach als Kollegin darauf. Hier rollen sich keine Fußnägel hoch LACH. Der rote Faden verliert Herr Fischer auf keinen Fall. Super geplottet und strukturiert.


Die Geschichte fängt erst sehr bedacht an und baut langsam Spannung auf, nimmt etwas an Fahrt ab, doch dann folgen die Spannungbögen. Einer jagt den anderen und ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte nimmt eine Entwicklung auf und ein Erlebnis nach dem anderen reiht sich an das andere, strukturiert ohne den roten Faden zu verlieren. Was Sarah erlebt, machte mich ganz traurig, aber oft kommt es anders als man denkt. Als Ashton verschwindet, hätte ich ihn am liebsten selbst gesucht. Sarah´s Großmutter mit ihrer frischen optimistischen Art und als standfeste Frau mit Prinzipien ist mir ans Herz gewachsen.
Ich werde auf keinen Fall mehr verraten, denn dieses Buch müsst ihr wirklich selbst lesen. 
***** Sterne verdient!




Viel Lesevergnügen!

Herzlichst 
Eure