Samstag, 26. Dezember 2015

Ausländer raus - ein unmögliche Aufforderung, finde ich ...

... denn in der heutigen Zeit, wo Kriege und Vertreibung an der Tagesordnung sind,
in der Menschen mit verschiedenen Hautfarben und Nationalitäten heiraten,
in der wir von unseren Nachbarländern konsumieren was das Zeug hält,
in der wir Medikamente erwerben die im Ausland geforscht und produziert wurden,
in der wir uns die Sonne in anderen Kontinente auf den Bauch scheinen lassen,
in der wir unsere Kinder zum Austausch in Gastfamilien schicken,
in der wir in Nachbarländern oder Übersee arbeiten,
in der wir das Know How und Arbeitskräfte nutzen und ausnutzen,
in der wir Bananen, Südfrüchte und Delikatessen importieren egal zu welcher Jahreszeit,
in der wir Waffen liefern Hauptsache der Profit stimmt!??

Sollten wir nicht endlich uns Gedanken machen und ...

unsere Einstellung ändern!? Gerade zu Weihnachten gibt mir die Geschichte von Maria und Josef zu denken, denn sie waren Juden und auch nicht geduldet. WIE lange wollen wir uns noch verschließen?

Ich habe keine Scheuklappen auf, auch mir gefallen einige Migranten und Flüchtlinge nicht, denn es gibt auch hier schwarze Schafe, die Hass und Unfrieden stiften, aber es geht mir um den UMGANG MITEINANDER! Flüchtlingsheime anstecken und Gewalt sind keine Lösung, wir sollten versuchen die Menschen vorüber gehend aufnehmen, denn viele wollen wieder zurück in ihre Länder. Mir persönlich würde es nicht gefallen nach Syrien oder Äthiopien zu fliehen wäre in Deutschland Krieg, ich würde nach Ende des Krieges zurück wollen. So geht es auch vielen Geflohenen und ihren Familien. UND was auf höherer Ebene mit Waffen und IS passiert, liegt wahrlich nicht in unserer Hand. Wir können nur beten und versuchen miteinander aus zukommen. MIR ist auch nicht wohl was unsere Zukunft angeht, aber wir ALLE müssen das Beste aus der jetzigen Situation machen.
Wenn wir auf der einen Seite die Hände ausstrecken, konsumieren und importieren aus dem Ausland, dann sollten wir auch Ausländer die auf der Flucht sind nicht verstoßen und Kinder in der Schule und Kindergärten mobben und verprügeln.

Heute in der Kirche endete die Predigt mit den Worten: "... nachdem alle Ausländer aus dem Land geflohen waren, blieben nur noch Maria, Josef und das Jesuskind mit dem Tannenbaum und dem Lied ´Stille Nacht` übrig.... Josef meinte zu Maria ´Lass uns auch fliehen!`, ´Nein`sprach Maria, ´Wir müssen ihnen den Weg zeigen, wenn sie zurückkommen.`

In diesem Sinne einen ruhigen besinnlichen 2. Weihnachtsfeiertag!

Herzlichst
Eure Caro

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