Freitag, 29. August 2014

Film: MS ....das Leben geht weiter, eben etwas anders!

Trotz Krankheit immer bergauf

Caroline Régnard-Mayer aus Landau leidet unter Multipler Sklerose - und hat darüber mehrere erfolgreiche Bücher geschrieben. Auf ihrem Blog caroregm.blogspot.de kann man auch mit ihr chatten oder schreiben Sie ihr: caroline.regnard@t-online.de


http://www.swr.de/landesschau-rp/persoenlich/caroline-regnard-mayer-trotz-krankheit-immer-bergauf/-/id=8504226/did=14072820/nid=8504226/1jeb4ht/index.html

Wenn Sie auf den Link gehen, können Sie sich den Film anschauen, indem Sie einen kleinen Einblick in mein Leben bekommen. Er reflektiert Gedanken und Tatsachen, die durch die Erkrankung Multiple Sklerose (MS) gegeben sind.

Mein großer Traum vom Klettern konnte ich mit einer Freundin verwirklichen. Wir leiten zusammen die Landauer Selbsthilfegruppe für MS und gründeten zusammen eine MS-Klettergruppe. Nicht bei jedem Training schaffe ich solche Kletterübungen wie im Film, aber es ist und bleibt eine Herausforderung. Das Klettern verbessert das Gleichgewicht, kognitive Störungen und Missempfindungen werden relativiert und die Gemeinsamkeit in der Gruppe fördert den sozialen Kontakt. Wenn Sie Interesse haben und in Landau oder Umgebung wohnen, schreiben Sie mich an. Wir treffen uns nach Absprache montags um 18.30 in der Kletterhalle Fitz Rock in Landau.

Mein Motto lautet:
 "Nicht aufgeben - weitermachen im eigenen Rhythmus - neue Wege finden, die mir gut tun!"

So schreibe ich auch in meinen Büchern. Von meinem Leben vor und nach der Diagnose, der Krankheitsbewältigung, die Jahre dauerte und gebe viele nützliche Tipps bezüglich Medikamente, Basis- und Eskalationstherapie, Sport, Ernährung, Selbsthilfegruppe u.v.m. All meine Bücher sind Mutmachbücher.
Selbst das Buch über meine Depression, das ich mit einer Portion Humor beendet habe.

Gerne können Sie mich unter der Mail-Adresse caroline.regnard@t-online.de kontaktieren oder schauen Sie auf meiner Autorenhomepage vorbei: www.frauenpower-ms.jimdo.com

Herzlichst
Caroline Régnard-Mayer


Mittwoch, 27. August 2014

Unterhaltend, ehrlich, aufklärend und mit viel Hingabe geschrieben, heute das Buch der Autorin Joana Peters!

Unterhaltend, ehrlich, aufklärend und mit viel Hingabe geschrieben, heute das Buch

"Konnte mein Herz wissen, dass Tote weiter leben und lieben?"

Roman Broschiert – 14. November 2013


Kurzbeschreibung:

Nach ihrem 50. Geburtstag macht sich Joana, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Töchter, auf die Suche nach ihrer großen Jugendliebe René. Dank intensiver Recherchen wird sie fündig und findet sich selbst bald im siebten Himmel wieder. Es folgen seltene leidenschaftliche Treffen, unzählige SMS und E-Mails, stetes Bangen, Warten und Hoffen. Immer wieder wird Joana vertröstet, versetzt und enttäuscht, doch die amourösen Begegnungen entschädigen für schlechtes Gewissen und alle Wartezeit der Welt. Ein dunkles Geheimnis scheint René zu umgeben, immer schwieriger wird der Kontakt zu ihm und bricht schließlich ganz ab. Stattdessen bekommt Joana die Nachricht vom Tod des Geliebten. Ihr Herz aber gibt nicht auf und schickt sie erneut auf die Suche ... Joana Peters legt die dramatische Geschichte ihrer großen Liebe vor, die sie ein Leben lang begleitet.



  • Broschiert: 128 Seiten
  • Verlag: Frieling & Huffmann GmbH; Auflage: 1 (14. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828031692
  • ISBN-13: 978-3828031692
Ich finde es sehr mutig, dass die Autorin ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen erzählt. Keine Selbstverständlichkeit mehr in der heutigen Zeit und wenn man die Geschichte gelesen hat, weiß man warum... Es ist kein Roman im eigentlichen Sinn, sondern ich würde es unter den Tagebüchern platzieren. Ich habe zu Beginn etwas Probleme zum Zugang der Protagonistin gehabt, aber ich war anderseits gefesselt von Ihrem Leben und der wiedergefundenen Jugendliebe, dass ich dann nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Kaum hatte sie ihre große Liebe wieder gefunden, erfährt sie vom Tod das Geliebten, nachdem sie ihr Leben und die Treffen ausgerichtet hat. Aber es sollte noch schlimmer kommen, sie begibt sich erneut auf die Suche....

Am Ende konnte ich den Buchtitel verstehen, auch wenn ich mir eine andere Geschichte vorgestellt hatte, aber ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin eine treue Seele und für mich kämen zwei Männer gleichzeitig nicht in Frage, verurteile aber deswegen niemanden, sondern bewundere ehrlich den Mut, so sein Leben zu leben, dass man selbst zufrieden und glücklich ist.

Und das wünsche ich Joana von ganzem Herzen, dass sie glücklich und gesund bleibt, weiter solche lesenswerte Bücher schreibt und sie Erfolg hat!

Hier können Sie weitere Rezessionen lesen http://amzn.to/1lvHCgt oder Sie nehmen mit der Autorin über Facebook Kontakt auf! Dort hat sie ihre eigene Büchergruppe, stellt neue Bücher und Autoren vor, Gewinnspiele und Collagen ihrer Bücherregale sind der absolute Renner!! 

Viel Spaß beim Schmöchern dieses Romans, der fünf Sterne verdient hat.

Herzlichst 
Eure Caro




Mittwoch, 13. August 2014

Amsterdam, eine Stadt mit Flair, aber weniger für gehandicapte Menschen, aber nicht unmöglich .... meine Erfahrungen!

Hallo Ihr Lieben,

heute berichte ich von meinem Kurztrip in Amsterdam.



Schon zuhause habe ich mich erkundigt, was mich als gehandicapter Mensch dort erwarten wird und ich kann euch nur sagen, die Ausbeute war niederschmetternd und somit nahm ich Paulchen, meinen Stock mit. Im nachhinein wäre der Rollator die bessere Wahl gewesen. Mit Rolli alleine, unmöglich, da dürft Ihr euch nicht auf dieses Abenteuer einlassen.

Kopfsteinpflaster, die zwar toll aussehen auf den Gehwegen, aber eine Hürde für unsereins, die mich manchmal zum straucheln brachten, ebenso die Schienen der Straßenbahn.
Die Museen haben zwar alle Fahrstühle, aber im Anne-Frank-Haus half mir das wenig. Er fuhr nur in eine Etage der Ausstellung. Nach der ersten Etage und dem mühevollen Aufsteigen der Treppe im Vorderhaus kehrte ich um und kaufte mir ein Buch im Museumsshop. Während meine Tochter das Haus (Vorder- und Hinterhaus incl. Ausstellung) besichtigte und bis zum Dachboden hinauf kletterte, auf der anderen Seite drei Stockwerke hinunter, saß ich draußen im Schatten und las im Buch, was ich so alles versäumt hatte. Nun gut, ist eben so!

Hier der Link zum Anne-Frank-Haus:

http://www.annefrank.org/de/
Museum neben dem Anne-Frank-Haus

Anne-Frank-Haus (3. Haus von rechts)

Vergesst nicht zuhause die Karten online zu bestellen, denn sonst müsst ihr bis zu zwei Stunden anstehen. "Behinderteneingang" gibt es links vom Eingang (separater Eingang)!!
Das Buch "Die Helfer des Hinterhauses" ist eine wunderbare informative Lektüre, die das Leben runter um Anne Frank, ihre Familie und die Helfer vor dem 2.Weltkrieg bis zur heutigen Zeit erzählt. Wäre ich durchs Haus gelaufen, wäre ich nie auf dieses tolle Buch gestoßen.


Einen Tag verbrachte ich alleine mit der jüdischen Kultur und ihrer Vergangenheit. Nichts für schwache Nerven, aber das weiß jeder, wenn man sich mit dieser schrecklichen Zeit des Nationalismus und Gräueltaten auseinander setzt. Mich hat die jüdische Kultur und ihre Religion schon immer sehr interessiert und somit war das jüdische Museum eine sehr gute Wahl.
 http://www.juedischegeschichteamsterdam.de/

Keine Wartezeiten, überall und in jeder Etage Aufzüge oder Hebebühnen, ich war begeistert. Weniger vom Inhalt, der mich manchmal sehr betroffen machte.
 Eingang des jüdischen Museums

 ....Gebetsmäntel und wunderschöne religöse Gebrauchsgegenstände der Portugiesisch-Israelitischen Gemeinde 
... Große Synagoge

 ... Porzellan, gefunden nach der Zerstörung der jüdischen Viertel im 2. Weltkrieg

... Machsor, ca. 1250, ein mittelalterliches Gebetsbuch


... die Bibel ca. 400 Jahre alt

Bima, zentrale Erhöhung der Synagoge, von hier wird die Tora (5 Bücher von Moses) gelesen


Nach dem Museums besichtigte ich gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite die Portugiesische Synagoge, die heute wieder eine lebendige Begegnungsstätte ist.
http://www.portugesesynagoge.nl/

Tief berührt haben mich diese beiden Gebäude, sehr ergriffen saß ich im Innern dieser unversehrt gebliebenen Synagoge.

..und so habe ich nur wenige Fotos, denn ich musste erstmals das Gesehene verarbeiten.

Nach eine Kaffeepause, denn meine Beine trugen mich keinen Meter mehr weiter, besuchte ich noch das Ausschwitz-Monument.



Es gab aber auch erfreuliches zu besichtigen und da gebe ich euch folgenden Tipp, denn auch hier erwarten euch keine große Menschenmengen: Begijnhof

 http://www.begijnhofamsterdam.nl/

Von etwa 1150 Frauen begannen eine Form des religiösen Lebens jenseits aller klösterlichen Verband. Sie haben eine Menge auf Gesundheitsversorgung. Man kann sagen, das waren die ersten Beginen ..... Das Gründungsdatum des Beginenhofs, Amsterdam ist nicht festgelegt. Das erste Mal, dass etwas im Jahr 1307 in der Landvogtei Konten Amstel ankündig twurde und von Beginen erwähnt wird. Im Jahre 1346 erwähnt.... 



Unweit des Anne-Frank-Hauses, aber gerne übersehen und nicht als zu wichtig genommen, der Westerwerk, Kirche und Wahrzeichen des Jordaan-Viertels !
Unbedingt besichtigen!! Vom Turm muss man einen sagenhaften Blick über die Grachtenlandschaft haben, blieb mir leider verwehrt :(






Weiteres kann ich euch auch sehr empfehlen - eine Grachtenrundfahrt am Abend!

 Am Abend ist an vielen Anlegestellen wenig los und man kann die Seiten im Boot ohne Probleme wechseln....oder einfach die Seele baumeln lassen und genießen!



Mit diesem abendlichen Foto von Amsterdam möchte ich meinen kleinen Bericht über die niederländische Hauptstadt abschließen. 
Wer noch mehr erfahren möchte z.B. über unserer sehr zentral gelegenes Hotel, dann schreibt mir.
Ich hoffe, es hat euch gefallen!?

Amsterdam ist auf jeden Fall eine Reise wert und sollte für Menschen mit Handicap gut geplant sein.
Ich auf jeden Fall werde noch besser planen, keinen Rollator vergessen und verständnisvolle Menschen mitnehmen!

Herzlichst
Eure 
Caro