Mittwoch, 29. Januar 2014

Freundschaft vor Ort und in der Ferne! Es liegt an uns....

Hallo miteinander,

ihr kennt doch sicher die Momente im Leben, wo man überlegt, wer ist mein Freund? Wer mich mit all meinen  Ecken und Kanten so nimmt, wie ich bin...nicht immer gut drauf, dann wieder himmelhochjauchzend, mit klugen Ratschlägen, wenn man sie benötigt oder EINFACH nur dasein.

Ich habe vor vielen Monate meine "Freundes"-Liste bei Facebook neu überdacht. Jetzt sagt ihr, klar FB und die nicht realle Welt...Nun es gibt aber genügend Menschen darunter, die ich heute mit guten Gewissen als Freunde bezeichnen kann und möchte. Nicht nur aus der MS-Szene ;-) , auch gesunde Menschen, die ihr Herz am rechten Fleck haben, mir Ratschläge geben, wenn ich sie frage, mir Tricks und Tipps beim Schreiben geben, das sind meine besondere Autorenfreunde.

Nachdem ich fast 100 "Freunde" gelöscht hatte, da ich sie nicht mehr zuweisen konnte, kam NICHTS!!.... Stellt euch vor, keine Reaktion und es waren Leute dabei, die täglich Stunden in FB verbringen. Einfach NICHTS!!

Hatte ich das richtige getan? War ich nun enttäuscht von meinen angeblichen Freunde?

NEIN.....denn wenn man nicht mehr die Personen zu ordnen kann, dann sollte man doch wirklich so ehrlich zu sich selbst sein, kicken zu dürfen....UND dann in den nächsten Tage kam dann doch der ein und andere und fragte: "Warum hast du mich gestrichen, unsere Freundschaft, auch wenn nur in FB und nicht real, bedeutet mir etwas!?".....DAs tat gut, bin ich ehrlich. ;-)

Enttäuschender sind die Freundschaften in der REALEN Welt!

Seit Jahren oder Jahrzehnte befreundet, verabschiedeteten sich seit meiner Diagnose in den letzten Jahren eine ganze Menge dieser FReunde oder angeblicher Bekannte, ....oder... ich sagte ADE!
Nun ich veränderte mich durch die Umstände, die diese Krankheit mit sich bringt, auch die Flexibilität und der Alltag hat eine 180-Grad-Wendung gemacht. Aber auch die Freunde veränderten sich, egal jetzt wie, auch enorme Kilometer waren daran Schuld...ich fuhr früher bis ans Ende dieser Welt und heute kann ich dies leider nicht mehr. Diese Freunde suchen nach allen möglichen Ausreden....um mich zu besuchen, da ist die Ausrede "Entfernung" ein Klacks.

WARUM seit ihr nicht ehrlich liebe FReunde, dass unsere gemeinsame Zeit nun zu Ende ist und wir ab sofort getrennte WEGE gehen??...
.....ES wäre ehrlicher zu euch und zu mir!!

Dn
nke an Beate, Sandra und Andrea!

Frohes Aussortieren und einen schönen Abend!

Eure CARO
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Dienstag, 28. Januar 2014

Kummer und Widerruf von Marcus Antonius!



Wenn etwas Äußerliches dir Kummer macht,

liegt das nicht an der Sache selbst,

sondern allein an deiner Einschätzung –
 

und diese kannst du jederzeit widerrufen.



- Marcus Antonius -
(82-30 v. Chr., Feldherr und Politiker, Geliebter von Cleopatra)
"Guten Abend Herr Antonius,
Als erstes fällt mir zu ihrem Gedicht, nur folgendes ein: In der Zeit, in der sie lebten, konnte man schnell sein Pferd satteln bzw. satteln lassen, schwang das prachtvolle Schwert über seinen Kopf und mit Geschrei ging es ab auf´s Schlachtfeld. Noch feiner war es, man kommandierte seine Untertanen mit Schwerter und Kanonen gegen den Feind anzutreten. War man mächtig wie Sie, dann reckelte man sich auf seinem Kanapee und befahl! Ok, sind wir nicht zu hart, sie hatten wohl auch ab und zu ihren Kummer!?"
Und dies sind meine Gedanken zu Ihren Zeilen Herr Antonius, denn wie konnte solch eine Lebensweisheit oder Gedicht über Jahrhunderte übermittelt werden, wenn nicht etwas wahres darin enthalten wäre!?
 Kummer bedeutet einen seelischen Schmerz oder auch eine Sorge um jemanden d.h. wenn mir jemanden, der mir nahe steht, einen Freund oder Unbekannten Menschen Kummer macht, dann liegt es nicht an ihm, sondern an mir, dass ich das Ganze nicht richtig einschätze und hätte ich es richtig für mich passend eingeschätzt, würde es mir keinen Kummer bereiten!?
Ok, dann werde ich ab morgen alles widerrufen, was mir nicht paßt und irgend jemand, der versucht mir Kummer zu zubereiten, werde ich die Situation neu einschätzen und schon paßt sie auf mich und der Kummer ist verflogen!
Liebe Leser,
konntet Ihr Marcus Antonius und mir folgen?
Einen schönen Abend wünscht Euch
Caro ;-)

Mittwoch, 22. Januar 2014

Ausnutzen lassen...!? sehr heikel!

Ein sehr heikles Thema, aber es beschäftigt mich seit Tagen. Eine Freundin schrieb, dass Sie sich nicht mehr ausnutzen lassen wird, denn sie gibt soviel den anderen, teils fremden Personen und mittlereweile stimmt die Waage nicht mehr....das Nehmen schlägt aus und das Zurückgeben steht auf Null.

Ich kann sie gut verstehen...und bitte versteht uns jetzt nicht falsch! Wir sind nicht der Ansicht, dass wenn man etwas gibt, egal in welcher Form, man das Selbe zurück bekommen sollte. NEIN, aber wenn man ausgenutzt wird und der andere nur nimmt, nur seine Vorteile sieht, diese dann noch zu seinem Nutzen umsetzt... ein No Go!

Habe es bei Wikipedia mal gegooglt und da steht: Der Ausdruck No-Go (amerikan. engl. ˈnoʊ ˈgoʊ) bezeichnet als Anglizismus im Deutschen ein Verbot oder Tabu. „Das ist ein absolutes No-Go“ bedeutet: Es ist verboten, unangemessen (Fettnäpfchen, Fauxpas), schädlich oder kontraproduktiv; umgangssprachlich ist „Das geht gar nicht!“ gemeint.(http://de.wikipedia.org/wiki/No-Go am 22.01.2014 19:38)

Und ich bin der Meinung, es ist wirklich ein klares "Das geht gar nicht!" für mich....ich besitze ja ein ausgeprägtes HELFER-Syndrom....all die Jahre bzw. fast mehr als die Hälfte meines Lebens war ich ein begeisterter GEBER, dann war ich glücklich und ausgeglichen, habe es auch von Herzen getan, nur so nebenbei!
Dann trat die "liebe" MS in mein Leben, ich gab immer noch alles und forderte Nichts. Es rächte sich und "Mademoiselle" gesellte sich dazu. Die Familie war komplett! Ein Schub nach dem anderen folgte, die MS remmitierte recht schnell unvollständig und zurück blieb ich allein.

Es war ein langer Prozess, um das Nein-Sagen zu lernen, erst mit schlechten Gewissen, dann immer überzeugender ohne Rechtfertigungen (dies ist auch so ein verflixtes Thema in meinem Leben :/ ). Heute kann ich sagen, ich gebe immer noch von Herzen und bin für andere Menschen da, aber ich suche mir die Menschen heraus und wenn einer mich "hintergeht", streiche ich ihn von der Liste. Basta!

So ist es auch mit Veranstaltungen und Besuche bei Freunden und Bekannte. Habe ich einen miesen Tag und Madame MS fühlt sich unwohl, dann "geben" wir keine Audienz, wir geben nichts....wenn es uns beiden Damen gut geht, dann geben wir einen Teil, nicht mehr die große Helferportion wie früher....denn Leute!!..Hallo! ihr da draußen.. wir MSler tuen es nicht, weil wir nicht wollen! sondern weil wir nicht mehr so können und auf uns aufpassen müssen!

Schönen Abend
Eure Caro



Foto: C.Régnard-Mayer
An erster Stelle meine KInder!

Dienstag, 21. Januar 2014

Buchreise mit Caroline Régnard-Mayer



Hier mein neustes Video, indem ich mich und meine Bücher vorstelle.

Also wenn ihr heute Abend nichts vorhabt, dann viel Spaß beim Anschauen ;-)

Eure Caro

Freitag, 17. Januar 2014

Es begleitet mich täglich!


Es begleitet mich täglich.....
Mein Buch:
Mademoiselle klopft an meine Tür!

Der eigene Weg mit der Depression und einer Portion Humor!

Produktinformation

Taschenbuch: 96 Seiten

  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (29. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3842361297
  • ISBN-13: 978-3842361294 auch als E-Book!!

Kurzbeschreibung

29. August 2011
Mademoiselle, so nannte die Autorin ihre Depression und fand mit ihr einen Weg zur Selbstheilung. Die Autorin beendete die Beziehung mit ihrem manisch-depressiven Partner, nachdem in ihrem Kopf irgendwann die Reizweiterleitung gekappt wurde, die Synapsen spielten nach ihren Regeln. Depressionsalarm in Stufe rot! Mademoiselle wurde benachrichtigt und zog unaufgefordert bei der Autorin ein. Das Buch reflektiert mit einem Lächeln, Wut, Trauer, schwarzem Humor und einer Überraschung diesen Besuch bzw. Einzug! Das schwarz gekleidete Fräulein hat ihr geholfen, die Ziele und Wünsche der Zukunft neu auszuloten. Verweigern Sie, liebe Leser, ihrer Mademoiselle nicht die Tür!

Leseprobe:

Ich widme das Buch vor allem mir und allen Mitbetroffenen und Menschen, die mir etwas bedeuten!

… wieder ein paar Worte davor ...
Bevor Sie mein Buch lesen, möchte ich Sie warnen. Sie werden keine fachlichen Ratschläge von mir hören, sondern es ist meine Geschichte und Erfahrung mit der Krankheit „Depression“.
 Das „Kranksein“ ist so negativ belastet, deswegen versuche ich, bei diesem ganzen Dilemma eine humorvolle, aber auch ernste Seite beim Schreiben einfließen zu lassen. Eben mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
 
Dieses Buch war meine Rettung, eine Selbsthilfe: „Wenn dir keiner helfen kann, dann helfe dir selbst.“ Oder nach dem Motto: „Wer Hoffnung hat, wird die Welt ertragen.“ Dieses letzte Zitat las ich irgendwann in meiner Jugend und es begleitet mich seit diesen Tagen. Sogar als Taufspruch habe ich es meinem Sohn in die Taufurkunde eintragen lassen. Ich hoffe, es wird ihm eines Tages gefallen und ihn leiten. Aber beim damaligen Vorgespräch beim Pfarrer fiel mir einfach nichts Besseres ein. Nun, besser dieses Zitat als die Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit des Vaters meines Kindes.
Das klingt gemein, fragen Sie sich jetzt? Es gibt Menschen, die treten einem auf die Füße und entschuldigen sich, andere treten einem ins Herz und merken es nicht einmal. Weitere Kommentare erspare ich mir ...
Mein Sarkasmus und meine Selbstständigkeit wurden aus der Taufe gehoben, als ich das zweite Mal in meinem Leben ins Herz getreten wurde. Daraus wurde meine langanhaltende Depression geboren. Aber ich gehe auch gestärkt hervor, an manchen Tagen. Ich hoffe, Mademoiselle, meine Depression, wird mich nicht mehr so häufig besuchen. Und wenn sie dann doch an meiner Tür klopft, werde ich ihr höflich einen Espresso kochen und sie zu anderen Mitbewohner/-innen schicken. Irgendwie haben wir uns lieb gewonnen, aber wir können es auch aushalten, ohne den anderen ständig zu besuchen.
Ach, Sie wissen nicht von wem ich spreche? Wie unhöflich von mir!
Mademoiselle ist die schwarz gekleidete Dame, schwarzer Hut und Handschuhe, wohl gemerkt lange schwarze Ballhandschuhe, knall rot geschminkter Mund und weiß gepudertes Gesicht. Ihre grauen Haare hat sich diese alte Schachtel doch wirklich blondieren lassen! Nun, nicht gerade mein Geschmack finde ich, in ihrem Alter, aber jeder, wie es ihm beliebt. Keiner weiß, wo sie wohnt oder herkommt. Sie ist einfach da, wenn man sie im Leben am wenigsten braucht. Aber wann kommt eine Depression zum richtigen Zeitpunkt? Wohl nie.
 Wer sie vor meine Tür abgeliefert hat mit all ihrem Gepäck und ihren Hutschachteln, keine Ahnung! Sie hat es mir nie verraten.
 Wir hatten enorme Startschwierigkeiten, um miteinander auszu­kommen. Aber mit der Zeit gewöhnten wir uns aneinander und konnten dann miteinander arbeiten. Eines Tages kam dann der Zeitpunkt des Abschieds, denn schließlich wollte ich meine neue Mitbewohnerin nicht ewig kostenlos bei mir wohnen lassen. Denn es musste immer der beste Espresso sein und die Keksdose war auch ständig leer.
Nach über einem Jahr packte sie ihre sieben Sachen und verließ mich mit einer herzlichen Umarmung, denn andere arme Seelen brauchten sie nun mehr. Zum Glück! Es wurde auch für mich Zeit, wieder am Leben teilzunehmen und den Blick nach vorne zu richten, anstatt ständig wie eine Katze die alten Wunden zu lecken.
 Sie sehen, liebe Leser und Leserinnen, der schwarze Humor kommt in meinem Buch nicht zu kurz. Meine Ersterkrankung, der Dämon in Form der Multiplen Sklerose, habe ich aus diesem Buch verbannt, aber leider nicht aus meinem Leben. Das werde ich auch nicht mehr schaffen, außer es geschehen noch Zeichen und Wunder. Und an Wunder glaube ich nicht. Aber an eine positive Lebenseinstellung! Und dieser Dämon sitzt nicht mehr an meiner Bettkante morgens, sondern läuft recht manierlich neben mir her. Mal mehr, mal weniger.
Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch Betroffene lesen würden, aber auch Menschen, die nicht betroffen, aber getroffen sind, oder vielleicht Fachleute, um mit ihren Patienten noch besser arbeiten zu können. Wenn es Menschen hilft, dann hat es seinen Zweck nicht nur für mich erfüllt.
Urteilen Sie selbst und nun viel Spaß bei der Lektüre meines kleinen Buches! Vorhang auf, das Vorwort kommt sogleich! .......



Mademoiselle
Ich frage mich oft,
wo du gerade bist.

Die Nächte ein Versinken, nichts denken.
die Tage ein Gräuel,
tatenlos und ohne Gefühle,
schemenhaft und kalt.

Dein Klopfen an der Tür hörte ich,
und lies dich eintreten.
Ein Einzug ohne Pomp,
ein Abgang mit Fanfaren.

Du hältst mir den Spiegel vors Gesicht,
tanzt mit mir Walzer,
trinkst Espresso und lachst.
Du lehrst mich wieder zu denken,
zu leben und zu gehen.
Erst Schritt für Schritt,
dann gehen wir auf Reisen.
Ich möchte das Jahr mit dir nicht missen.
Nahm Abschied von dir unter Tränen,
aber du wurdest wo anders gebraucht.
Du nahmst deine Koffer und Hutschachteln,
ich winkte zum Abschied
und schloss leise die Tür hinter dir.
Ich frage mich oft,
wo du gerade bist.
copyright Caroline Régnard-Mayer

Donnerstag, 9. Januar 2014

Marcus Sammet stellt vor....

http://marcussammet.de/index.php/lesenswerte-freunde/caroline-r%C3%A9gnard-mayer

Welch toller Autorenfreund!! Ihr habt Marcus schon in meinem ersten Blogbeitrag gesehen und ich erzählte euch von unserem Kennenlernen in Karlsruhe mit der Autorin Danka Todovora.
Bis ich die Bücher von beiden gelesen habe und hier vorstellen werde, könnt ihr beide Autoren in meiner Blogliste finden.

Eure Caro
Foto: Marcus Sammet